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Codes im Kopf

Der Autopilot

In unserem Gehirn sitzt ein Autopilot. Diese wissenschaftliche Erkenntnis erklärt, wie unser Gehirn beispielsweise auf Produkte reagiert. Nehmen wir an, wir gehen in einen Supermarkt und erledigen unseren Wochenendeinkauf. Beim durchsuchen der Regale und Betrachten der Produkte zerlegt der Autopilot die Produkte und ihre Eigenschaften in einzelne Codes. Das können zum Beispiel die Form, die Farbe und das Material sein. Diese Signale vergleicht der Autopilot mit mentalen Prototypen. Erst dann kann der Mensch dieses Produkt zuordnen und erkennt, worum es sich dabei handelt.

Die Prototypen

Prototypen kommen auch durch Erfahrungen und implizites (also unbewusstes) Lernen zustande. So erfahren wir im Verlauf unseres Lebens, wann welches Produkt genutzt wird und von wem es genutzt wird. Das lernen wir zum Beispiel aus dem Internet, dem Fernsehen oder der Zeitung und sehen es bei Freunden oder der Familie.

Die Statistik der Umwelt

Tauchen bestimmte Codes oft im Zusammenhang auf, werden diese Codes auch als zu-sammengehörig angesehen und eng miteinander verknüpft. Unser Gehirn folg da ganz dem Motto: Neurons that fire together, wire together. Ein Beispiel: Wir sehen einen neuen Laptop, der in metallischem Design gehalten ist, sehen metallisch glänzende und strom-linienförmige Sportwägen und sehen futuristische Roboter, die in einem Film über den Bildschirm gleiten. Das Signal Metall kommt also immer wieder mit Modernität und Leis-tung in Berührung. Deshalb wird Metall zum Symbol dafür. Und genau das ist die Statis-tik der Umwelt. Menschen sehen bestimmte Codes in Verbindung mit anderen Codes. Passiert das statistisch häufig, werden diese Codes miteinander verknüpft: Metall = Mo-dernität und Leistung. Mit zunehmendem Alter speichert unser Gehirn immer mehr wie-derkehrende Codes ab. Zum Beispiel greifen wir, wenn wir traurig und alleine sind, zur warmen Tasse Tee, da unser Gehirn wegen Umarmungen von den Eltern oder Freunden das Gefühl der Wärme mit dem Gefühl der Nähe miteinander verknüpft hat.

Codes für GLAME

Dieses Wissen über Codes kann man nutzen und dadurch sogar etwas für mehr Nach-haltigkeit tun. Wie das geht?

Damit sich immer mehr Menschen für die Glasflasche mit Metallverschluss entscheiden und damit für eine nachhaltige Zukunft sorgen, sollten diese beiden Codes häufig mitei-nander gezeigt werden. Mitmachen ist ganz einfach. Bringt man beispielsweise zur wö-chentlichen Sport-Session eine Glasflasche mit Metallverschluss mit, werden andere dadurch inspiriert. Durch die Wiederholung, den Austausch und positive Rückmeldun-gen fangen auch sie an, Nachhaltigkeit mit Glas und Metall zu verknüpfen. Und beim nächsten Einkauf werden sie garantiert daran denken, wenn sie vor der Wahl stehen, zu welcher Flasche sie greifen.

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